Angebote für Flüchtlingskinder
und –jugendliche und
deren Eltern
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Beratung und Unterstützung
» zur Verbesserung der sozialen Absicherung
» zur Verbesserung oder Stabilisierung der aufenthaltsrechtlichen, der sozialen und
psychosozialen sowie gesundheitlichen Situation
» zu speziellen Hilfen für Heranwachsende und Familien mit Kindern
» bei der Verbesserung der Deutschkenntnisse der Erziehungsberechtigten durch
Vermittlung in Integrations-, Alphabetisierungs- und andere Sprachkurse
» zur Wahl von Schulen und Kindergarten und zur Anmeldung
Hausaufgabenhilfe
» In enger Zusammenarbeit mit der studentischen Initiative „Hausaufgabenhilfe für
Kinder aus Flüchtlingsfamilien“ bieten wir in der Stadt Potsdam regelmäßig
Hausaufgabenhilfe an zwei Standorten an:
1. Im Studentischen Kulturzentrum KUZE in der Hermann-Elflein-Straße 10
2. Im Kirchsteigfeld, in der evangelischen Kirche
Die genauen Zeiten und Orte können telefonisch bei uns erfragt werden.
Veranstaltungen
» Wir organisieren gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und deren Eltern
Nachbarschaftsfeste, Fasching und Weihnachtsfeiern.
» Wir unterstützen Flüchtlinge bei der Selbstorganisation, z. B. „Jugend ohne
Grenzen“.
» Wir besuchen mit Flüchtlingskindern kulturelle Veranstaltungsorte wie Theater,
Kino, Jugendfreizeitstätten usw.
Freizeitbereich
» Wir vermitteln in bestehende Freizeitmöglichkeiten wie Sport, Freizeitstätten,
kirchliche Jugendgruppen und suchen gemeinsam nach Finanzierung der Kosten
» Wir helfen bei der Beantragung von Mitteln für Ferien- und andere organisierte
Fahrten.
» Wir unterstützen bei der Beantragung von Genehmigungen von Fahrten für
Asylbewerber und geduldete Flüchtlinge (z.B. im Rahmen einer Sportgruppe).
» Wir bieten in den Sommerferien Ferienspiele für Flüchtlingskinder an.
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Die Kinder meiner Nation
Heimatlose Vagabunden, lustlos, vor der Blüte schon verwelkt, besorgt und beunruhigt, ohne Schutz, weit entfernt von Bildung und Erziehung.
Von Sonnenaufgang bis zum Abend und zur Nacht, unter der Hitze der Sonne - fernab jeglicher Umarmung eurer Mütter,
schwach und ohne Freude und ungeduldig. Mit farblosen Augen in die ungewisse Zukunft schauend.
Zur Schule des Winters barfüßig, mit Flicken und zerfetzter Kleidung für einen Bissen Brot.
Wo sind Eure Häuser? Ich verstehe, viele sind Ruinen und verlassen. Wo ist Eure Mutter, die einst liebkoste Euch?
Wo sind Eure Väter, die einst sprachen mit euch in Herzlichkeit? Ja, man hat Euch das Land verdorben.
Zwei Jahrzehnte Krieg und Gewalt sind über das Land gegangen und haben es zerstört.
Krieg und Gewalt haben Eure Sinne gewandelt und den Blick zur Dunkelheit gewandt.
Euch umgibt das Feuer des Krieges, und das Feuer des Krieges verbrennt eure Zukunft.
Das ist die Wahrheit: Ihr habt viel Kummer durch den Krieg.
Warum einigen sich die Kriegstreiber nicht? Warum hören sie mit dem Krieg nicht auf?
Kinder meiner Nation!
Ich verstehe! Ich sehe den Grund!
Sie sind unterdrückt und mittellos, sie zahlen den Preis für den Bürgerkrieg: schlechte Gesundheit,
keine Schule und kein Spiel. Fremden Leuten Schuhe putzen von Sonnenaufgang bis in die späte Nacht,
Arbeit und nochmals Arbeit; Anstrengung von morgens bis in die Nacht. Tagelöhner - noch winzig - gehen
sie nach Hause, kaputt, und legen sich erschöpft schlafen.
Was kann ich für sie tun? Ich kann nichts für sie tun. Ich habe
das Politspiel verspielt. Jetzt bin ich Flüchtling. Und wegen meiner Krankheit und der eigenen
Sprachprobleme kann ich keine Hilfskampagne starten, nur wenn ich allein bin...
...weine ich um sie.
Ein Flüchtling aus Afghanistan
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Unsere Beratungsstelle wird aus Mitteln des Europäischen Flüchtlingsfonds (EFF) gefördert. |
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